FOSS-Directory (Free and Open Source Software)
Ende 2003 veröffentlichte Dr.Ing. Wolfgang Maass von der Universität St. Gallen eine CIO-Querschnittsstudie: "Die strategische Option Open Source Software"¹.
Hauptfazit dieser Studie ist die Erkenntnis, dass sich heute für CIO's und Informatikleiter nicht mehr die Frage stellt, ob Freie und Open Source Software (FOSS) eingesetzt werden soll. Vielmehr fokussieren sich die Manager darauf, wo ein Einsatz gerechtfertigt ist und wie die notwendige Unterstützung beschafft werden kann. Im schnelllebigen und dynamischen IT Umfeld ist es für Kunden schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen und die benötigten Dienstleister zu finden.
Als Antwort auf diese Frage betreibt der schweizerische Verein für die Förderung von offenen System, /ch/open, in enger Zusammenarbeit mit diversen Interessengruppen unter "http://www.foss-directory.ch" ein freies Verzeichnis von Open Source Dienstleistern. Ziel ist es, eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf welcher Suchende entsprechende Spezialisten für FOSS-Produkte und Dienstleistungen finden können. Dazu tragen Firmen ihre Dienstleistungen, Branchenfokussierung und Kontaktinformationen ein, die wiederum von Kunden abgefragt werden können.²
Das Verzeichnis lässt sich in eigene Websites integrieren. So können z.B. Hardwarehersteller, auf deren Systemen Linux unterstützt wird, ihren Kunden einen Link auf der Website bereit stellen, welcher alle bekannten Dienstleister für das entsprechende Produkt auflistet. Desweiteren können sämtliche Vereine, Verbände und Interessengemeinschaften ihren Mitgliedern diese Dienstleistung anbieten.
Ganz im Geiste der /ch/open Philosophie ist dieses Angebot in der Basisversion sowohl für Anbieter als auch für Interessenten kostenlos.
Für weitere Informationen steht Ihnen der Projektleiter des FOSS-Directories, Oli Sennhauser gerne zur Verfügung.

