Swiss Open Systems User Group

Public Affairs

Die Informatik wird zunehmend ein Thema der Gesellschaft und der Politik. Ob es sich um "Schulen ans Internet", die IT-Strategie der öffentlichen Hand oder die Stellung von geistigem Eigentum handelt, die Politik beschäftigt sich zunehmend mit Themen der Informatik mit langfristigen Konsequenzen für die Gesellschaft.

Da sich die Politik für unseren Fachbereich interessiert, sind wir aufgefordert, uns für die Politik zu interessieren!

Wenn Sie interessiert sind, mehr über diese Initiative zu erfahren oder bei uns mitzumachen, können Sie sich auf unserer Mailingliste sigpa anmelden.

Organisation

Wir bilden im Moment einen kleinen Kreis aus /ch/open Mitgliedern, welche ehrenamtlich für die SIG PA arbeiten.

Dieser Kreis kümmert sich um:

  • PR (Marktauftritt /ch/open)
  • Politics (Kontakt zu Parteien)
  • Kontakt zu anderen Open Source Vereinigungen/Institutionen in CH (z.B. Wilhelm Tux, insDom)

Mitarbeit in anderen Organisationen

Wir informieren und bestärken unsere Mitglieder in anderen Organisationen, welche die gleichen Ziele verfolgen, mitzumachen (z.B. eCH).

Kernpunkte

Folgende Kernpunkte, welche gemeinsam mit InsDOM und Wilhelm Tux aufgestellt wurden, wollen wir vertreten:

Offene Standards für die Datenhaltung der öffentlichen Hand:

Damit die Daten der öffentlichen Hand nachhaltig genutzt werden können, müssen sie in einem offenen Standard vorliegen. Nur dies stellt sicher, dass sie unabhängig von bestimmten Produkten und Technologien gewartet werden können und damit auch in Zukunft zur Verfügung stehen.

Transparente IT-Unterstützung für demokratische Prozesse:

Einige wichtige demokratische Prozesse wie z.B. e-Voting verlangen eine heikle Kombination von Authentisierung und Anonymität. Im Falle einer IT-Unterstützung solcher Prozesse kann nur offene Software das Vertrauen der Bürger in solche Prozesse nachhaltig sicherstellen.

Offene Systeme in die Verwaltung:

Eine stärkere Gewichtung von Open Source-Software und offenen Standards in den Behörden vermindert deren Abhängigkeit von proprietären Systemen und Anbietern. Eine solche Vorgehensweise stärkt die Anbieter von offenen IT-Systemen, ohne dass dadurch für die Behörden neue Abhängigkeiten entstehen würden.

Ausbildung:

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, eine Vielfalt von Systemen kennenzulernen. Damit können sie die Fähigkeit erwerben, unterschiedliche Systeme zu beherrschen. Dies ist wichtig in einer Zeit, welche durch schnellen technologischen Wechsel gekennzeichnet ist. Weiter ist darauf zu achten, dass die Wahl der IT-Technologie sich den geeigneten Lernmittel und Lernmethoden anzupassen hat und nicht umgekehrt.

Letzte Änderung: 24. Aug 2008

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